Stripe: Zahlungen in Europa und Deutschland
Stripe begann als ein paar Zeilen Code, mit denen Entwickler Kartenzahlungen annehmen konnten. Heute nimmt ein deutscher Softwareanbieter oder Onlineshop darüber Karten, SEPA-Lastschriften und Wallets an und zahlt Verkäufer auf Marktplätzen aus, unter einer irischen E-Geld-Lizenz für den EWR. Über Bridge bewegt Stripe auch Geld in Stablecoins.
Zahlungsprodukte von Stripe
Stripe entwickelt Zahlungssoftware für Internetunternehmen. Die Brüder Patrick und John Collison gründeten das Unternehmen, das Hauptsitze in San Francisco und Dublin hat (Stripe). Payments übernimmt die Zahlungsannahme. Connect verwaltet Zahlungen für Plattformen, Billing rechnet Abos ab und Terminal unterstützt Zahlungen im Geschäft. Radar prüft Transaktionen mit maschinellem Lernen auf Betrug.
Die EU-Lizenz von Stripe
Für Kunden im EWR arbeitet Stripe über die Tochter Stripe Technology Europe, Limited (STEL), die die Central Bank of Ireland als E-Geld-Institut zugelassen hat. Laut Stripe nutzt STEL die Lizenz im freien Dienstleistungsverkehr nach PSD2 in allen EWR-Ländern (Stripe). Ein deutscher Händler hat seinen Vertrag also mit einer irischen Firma, das Muster, das Fintech in Dublin für viele US-Zahlungsfirmen beschreibt. Die E-Geld-Lizenz erklärt, was ein E-Geld-Institut mit Kundengeld darf und was nicht.
Zahlarten für Käufer in Deutschland
Laut Stripe haben Händler Zugang zu mehr als 125 Zahlarten und lokalem Acquiring in 46 Märkten (Stripe Payments). Der deutsche Checkout zeigt SEPA-Lastschrift, PayPal und Karten, dazu Klarna für späteres Bezahlen. Stripe steht auch auf der Liste der Acquirer und Partner, die die European Payments Initiative für Wero im E-Commerce in Deutschland nennt (EPI). E-Commerce-Zahlungen in Deutschland zeigt, wie man in Deutschland online bezahlt.
Stripe und Stablecoins
Stripe hat Bridge übernommen, eine Plattform für Stablecoin-Zahlungen (Stripe). Über Bridge bietet Stripe Unternehmen Dollar-Stablecoin-Guthaben in Stripe Treasury an, zuerst in USDC, und Open Issuance, mit dem ein Unternehmen einen eigenen Stablecoin ausgeben kann (Stripe). Klarna hat KlarnaUSD auf Open Issuance gebaut. Für einen europäischen Händler bleiben Karten und Bankzahlungen das Kerngeschäft; Stablecoin-Zahlungen erklärt, wie eine Zahlung in Token funktioniert und wie MiCA sie einordnet.
Kommende Payments-Termine in Europa
Payments & digitales Geld
Risk & Compliance
Welche Stripe-Gesellschaft betreut Händler in Deutschland?
Stripe Technology Europe, Limited, ein von der Central Bank of Ireland zugelassenes E-Geld-Institut. Laut Stripe gilt die Lizenz in allen EWR-Ländern, auch in Deutschland.
Unterstützt Stripe die SEPA-Lastschrift?
Ja. Der deutsche Checkout von Stripe zeigt SEPA-Lastschrift neben Karten, PayPal und Klarna. SEPA-Lastschrift erklärt Mandat und Erstattungsrechte.
Was ist Bridge?
Bridge ist die Stablecoin-Einheit von Stripe. Sie führt Stablecoin-Konten für Unternehmen in Stripe Treasury und betreibt Open Issuance, mit dem Firmen wie Klarna eigene Stablecoins ausgeben.
Zahlungen und Lizenzen
Stripe und Finance Loop
Finance Loop behandelt Onlinezahlungen, E-Geld-Lizenzen und Stablecoin-Zahlungen im Bereich Payments & digitales Geld. Zahlungsanbieter, Banken und Händler treffen sich bei Events von Finance Loop in Frankfurt und anderen deutschen Städten.
Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk und will neue Technologien im Finanzwesen voranbringen, wie KI, digitale Zahlungen sowie Cloud- und Blockchain-Lösungen. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Fähigkeiten und persönliche Netzwerke in diesen Bereichen aufzubauen: Investment & digitale Vermögenswerte, Payments & digitales Geld, Digitale Infrastruktur & Souveränität und Risk & Compliance.