The Big Whale
The Big Whale ist eine unabhängige Plattform für Marktanalysen zu digitalen Vermögenswerten mit Sitz in Paris, 2022 gegründet von zwei Finanzjournalisten und einem früheren Beratungschef. Sie begann als bezahltes Krypto- und Web3-Medium und sieht sich heute als Brücke zwischen klassischem Finanzwesen und Onchain-Finance. Ihre Kunden sind Banken, Asset Manager, Beratungen und öffentliche Institutionen mit einer Digital-Asset-Strategie.
Mehr als 150 Finanzinstitute nutzen die Firmenmitgliedschaft von The Big Whale, die Studien, ein wöchentliches Briefing, redaktionelle Berichte und geschlossene Events verbindet. Die Analysten verfolgen für diese Teams Tokenisierung, Stablecoins, dezentrale Finanzen und die EU-Kryptoregulierung MiCA. Die Plattform erscheint auf Englisch, Französisch, Deutsch und Niederländisch und bietet eine MiCA-Zertifizierung für Personal mit Kundenkontakt.
Studien und Benchmarks
Das Research-Team von The Big Whale veröffentlicht Studien und Benchmarks dazu, wie europäische Finanzinstitute digitale Vermögenswerte einführen. Der Benchmark zu französischen Banken, Fintechs und Asset Managern vom April 2026 befragte rund zwanzig Häuser: Jede Bank der Stichprobe erhöhte ihr Budget für digitale Vermögenswerte, im Bankensektor waren rund 300 Stellen offen, 45 Prozent davon in der Compliance, und die meisten Institute nannten tokenisierte Geldmarktfonds als erste Priorität bei der Tokenisierung. Die Studie enthält auch eine Onchain-Analyse von EURCV, dem Euro-Stablecoin von SG-Forge.
Die deutsche Ausgabe vom Juni 2026 befragte Entscheider bei 22 Banken und Fintechs in Deutschland, das der Report mit 4,9 Millionen Nutzern und 54 CASP-Lizenzen als größten Kryptomarkt Europas bezeichnet. In dieser Umfrage sahen 78 Prozent die Tokenisierung als Zukunft des Finanzwesens, und 44 Prozent nannten die Anbindung von Altsystemen als größtes Hindernis. Ein Benchmark vom September 2026 zu den Digital-Asset-Budgets von 22 europäischen Banken und Anbietern erwartet für diesen Markt rund 700 Millionen Euro bis 2027.
Frühere Studien behandelten das Tokenisierungsbarometer 2025, Bitcoin-Treasury-Unternehmen, Krypto-Derivate und die Annäherung von DeFi an das klassische Finanzwesen. Grégory Raymond, Maxime Coniglio und Aleksandar Bukovski schrieben die Benchmarks des Jahres 2026.
Wöchentliches Briefing und Newsletter
Das wöchentliche Briefing von The Big Whale kommt jeden Mittwoch per E-Mail und enthält redaktionelle Berichte, Analysen ausgewählter Nachrichten und Interviews mit Führungskräften der Digital-Asset-Branche. Die Artikel erscheinen in den vier Rubriken Business, Finance, Regulation und Technology und in Formaten wie Scoops, Analysen, Gastbeiträgen und Interviews. Zu den Interviews des Jahres 2026 gehörten Führungskräfte von Janus Henderson, BitGo, Fireblocks, Deutsche Bank und Circle.
In den ersten Jahren finanzierte sich das Medium über Leser-Abos zu 25 Euro im Monat und verzichtete auf Werbung und Sponsoring. Heute verkauft The Big Whale Jahrespläne für Unternehmen mit Zugang für die ganze Organisation und einem, bis zu fünf oder bis zu zehn strategischen Nutzern, an Privatpersonen dagegen keine.
Krypto-News und Marktanalysen
The Big Whale berichtet über Kryptomärkte aus der Sicht institutioneller Anleger, mit einem Market Brief zu Bitcoin am Montag und einem Debrief am Freitag. Lead Analyst Aleksandar Bukovski schreibt über Stablecoins, tokenisierte Finanzen, DeFi-Protokolle und Bitcoin-Mining und moderiert den regelmäßigen Market Call. Scoops des Jahres 2026 handelten von Frankreich als letzter MiCA-Option für Binance in Europa und von einem Euro-Renditeprodukt, das die französische App Bitstack mit Spiko und dem Vermögensverwalter Amundi startete.
Kommende Fintech- und Finanz-Events in Frankreich
Geneva Summit
Der Geneva Summit ist die zweitägige Konferenz von The Big Whale für 300 ausgewählte Entscheider aus Banken, Vermögensverwaltung, Zahlungsnetzen und Aufsicht, im Hotel President Wilson in Genf unter der Chatham House Rule. Das Programm behandelt sechs Felder: Regulierung von MiCA bis Basel III und DORA, Stablecoins und grenzüberschreitende Abwicklung, Verwahrung, die Tokenisierung realer Vermögenswerte, KI-Agenten im regulierten Finanzwesen und die Kapitalstrategie von Instituten.
Die Sprecher kommen aus Häusern wie Fidelity International, Franklin Templeton, SG-Forge, CACEIS und Ripple, und Firmenmitglieder von The Big Whale erhalten bevorzugten Zugang. Paris Europlace, die Crypto Valley Association, die Genfer Handelskammer und die Capital Markets and Technology Association unterstützen den Summit am Finanzplatz Genf.
Frühstücksrunden und Events
Firmenmitglieder von The Big Whale treffen sich an zehn Vormittagen im Jahr zu einer geschlossenen Frühstücksreihe mit jeweils bis zu 90 Führungskräften unter der Chatham House Rule. Ein Panel der Redaktion eröffnet jeden Termin, und die Themen 2026 reichten vom Onchain-Cash-Management für Treasurer in Paris bis zum Angebot, das Banken in Mailand für digitale Vermögenswerte brauchen. Ausgaben in Miami, Las Vegas und Abu Dhabi brachten das Format auch über Europa hinaus.
The Big Whale zählt 4.500 Entscheider in seinem Netzwerk, die dem Kontakt zugestimmt haben, und mehr als 1.000 persönliche Treffen in 18 Monaten, 72 Prozent davon mit Vorständen oder oberen Führungskräften. Sprecher der letzten Ausgaben kamen von J.P. Morgan, Morgan Stanley, BNY, Worldline, Coinbase und Qivalis, dem Euro-Stablecoin-Gemeinschaftsunternehmen europäischer Banken.
Gründer und Team
Raphaël Bloch ist CEO und Mitgründer von The Big Whale und berichtete für Reuters über die Finanzmärkte, bevor er für Les Echos und L'Express schrieb. Grégory Raymond, Mitgründer und Head of Research, berichtet seit 2017 über Regulierung, Institute und Technik bei digitalen Vermögenswerten und schrieb das Buch Bitcoin & Cryptos: L'enjeu du siècle (Talent Éditions, 2025). Der dritte Mitgründer, Dimitri Granger, ist Chief Operating Officer und war Geschäftsführer von Publicis Consulting.
Zum Team gehören außerdem Maxime Coniglio als Head of Market Intelligence, Hugo Panczak als Head of Agentic AI und Arthur Weis als Head of Product. The Big Whale nennt weltweit mehr als zehn Analysten in seinem Team.
MiCA-Register und Zertifizierung
Das MiCA-Mapping von The Big Whale erfasst Krypto-Dienstleister und Emittenten von E-Geld-Token und vermögenswertreferenzierten Token mit einer Zulassung nach MiCA, filterbar nach Land, Sektor und Herkunft. Es zeigt Banken wie die Deutsche Bank neben kryptonativen Firmen, sodass Nutzer die CASP-Lizenz eines Geschäftspartners prüfen können.
Zusammen mit dem DEC Institute bietet The Big Whale zwei Zertifizierungswege nach den ESMA-Leitlinien zu Kenntnissen und Kompetenzen an: MIC mit 80 Stunden für Beschäftigte, die Kunden über Kryptowerte informieren, und MAC mit 160 Stunden für Berater. Krypto-Dienstleister in der EU mussten diese Anforderungen an ihr Personal bis zum 28. Juli 2026 erfüllen.
Unternehmen und Büro in Paris
Die The Big Whale SAS wurde am 18. März 2022 in Paris eingetragen, unter der Unternehmensnummer 911 651 859, und hat ihr Büro in der Rue des Colonnes 9 im 2. Arrondissement. Grégory Raymond ist Präsident und Herausgeber, Raphaël Bloch und Dimitri Granger sind als Geschäftsführer der Gesellschaft eingetragen, deren Stammkapital 43.250 Euro beträgt.
The Big Whale und Finance Loop
Banken in Frankreich und Deutschland stellen dieselben Fragen zu MiCA-Lizenzen, Euro-Stablecoins und tokenisierten Geldmarktfonds, die die Benchmarks von The Big Whale messen. Finance Loop bringt Menschen von beiden Finanzplätzen bei seinen Events zusammen und war im Juni 2026 Partner des AI in Finance Meetups in Paris.
Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk und will die institutionelle Nutzung neuer Technologien im Finanzwesen voranbringen, wie KI, Tokenisierung, Stablecoins und DeFi. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Kompetenzen und persönliche Netzwerke in diesen Bereichen aufzubauen: Investment und digitale Vermögenswerte, Zahlungsverkehr und digitales Geld, Digitale Infrastruktur und Souveränität und Risiko und Compliance.