Asset Management Frankfurt

Asset Management ist die professionelle Verwaltung von Anlagen für Kunden oder Fonds. Portfoliomanager wählen Vermögenswerte nach einem vereinbarten Anlageziel aus und bewerten die Risiken des Portfolios. Zur Arbeit gehören die laufende Prüfung der Anlagen und Entscheidungen über Änderungen im Bestand.

Frankfurt ist ein Standort für Fondsverwaltung, an dem Investmentteams mit Spezialisten für Finanzdaten und WealthTech-Anbietern arbeiten. Diese Dienste unterstützen die Analyse von Anlagen und die laufende Pflege der Portfoliodaten. Für Kunden wird dadurch ein vereinbartes Anlageziel in konkrete Bestände umgesetzt, deren Entwicklung sie nachvollziehen können.

Hände bei der Prüfung von Anlagen und Vermögensaufteilung in gedruckten Portfolioberichten

Fonds und Kundenvermögen verwalten

Asset Management heißt, das Geld anderer Leute anzulegen: Ein Fondsmanager entscheidet, welche Aktien, Anleihen oder anderen Werte ein Fonds hält, und ein Portfoliomanager bei Bank oder Versicherer tut dasselbe für ein Kundenmandat. Bezahlt wird eine Verwaltungsgebühr, meist ein kleiner Prozentsatz des Vermögens, gemessen wird die Leistung an einer Benchmark oder am Ziel des Kunden.

Der größte Teil der regulierten deutschen Fondsbranche arbeitet von Frankfurt aus. Der Verband BVI, Bundesverband Investment und Asset Management, hat seinen Sitz in der Stadt und vertritt die Branche gegenüber Aufsicht und Gesetzgeber; seine Mitglieder verwalten nach eigenen Angaben mehrere Billionen Euro für Privatanleger, Versicherer, Pensionseinrichtungen, Banken, Kirchen und Stiftungen.

Die Fondsgesellschaften in Frankfurt

Die DWS Group sitzt an der Mainzer Landstraße, gehört mehrheitlich der Deutschen Bank und verwaltet nach eigenen Angaben mehr als eine Billion Euro. Union Investment, ebenfalls mit Hauptsitz in Frankfurt, verwaltet nach eigenen Zahlen 534,7 Mrd. € und ist die Fondsgesellschaft der genossenschaftlichen FinanzGruppe, mit mehr als 6.800 Geschäftsstellen der Volksbanken und Raiffeisenbanken als Partner.

Internationale Asset Manager halten aus demselben Grund eine Frankfurter Niederlassung: wegen des Zugangs zu deutschen institutionellen Kunden und zur BaFin-Aufsicht, mit der jeder EU-Asset-Manager, der in Deutschland verkauft, früher oder später zu tun hat. Wer in Frankfurt mit Asset Managern zusammenarbeitet, trifft deshalb auf internationale Büros ebenso wie auf deutsche Häuser.

Zulassung von Fondsgesellschaften

Kundenvermögen zu verwalten ist erlaubnispflichtig. Wer einen Fonds betreibt, braucht als Kapitalverwaltungsgesellschaft eine Erlaubnis nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), und wer einzelne Kundenportfolios verwaltet, eine Lizenz nach § 32 KWG. Die BaFin beaufsichtigt beides von Bonn und Frankfurt am Main aus und prüft, ob Kapital, Organisation und Personal für einen sicheren Betrieb reichen.

Über der Lizenz setzt MiFID II die Verhaltensregeln für alle, die Kunden bei Anlagen beraten oder sie verwalten: Kostenausweis, Geeignetheitsprüfung und Regeln zu Interessenkonflikten. Diese Verhaltensregeln gelten für einen Fondsmanager der DWS genauso wie für einen Berater in einer kleinen Frankfurter Boutique.

Kommende Finanz-Events in Frankfurt

Asset Management und Finance Loop

Finance Loop ist in Frankfurt der Treffpunkt für Menschen aus Asset Management, WealthTech und Private Banking: Portfoliomanager, Analysten, Berater und die Gründer der Plattformen, die sie nutzen. Finance Loop verbindet die Finance-, IT- und KI-Communities und entsteht in Zusammenarbeit mit TechQuartier und Frankfurt Main Finance.

Finance Loop war Partner des FinTech Founder & Investor Evening, präsentiert von Finteda, der Kanzlei Schalast und dem Softwarehaus für Vermögensverwaltung Fincite. Finteda, das Praktiker-Netzwerk für Finanzen, Technologie und Daten, unterstützt wie Finance Loop die Reihe Claude Hacker House. Verwandte Seiten: WealthTech in Frankfurt und Family Offices in Frankfurt.

Was bedeutet Asset Management?

Asset Management heißt, gegen eine Gebühr Geld für Kunden anzulegen, etwa für Fonds, Pensionseinrichtungen oder Privatkunden. Im Deutschen ist auch der Begriff Vermögensverwaltung gebräuchlich.

Was ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft?

Eine Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist das Unternehmen, das einen Investmentfonds verwaltet. Die KVG braucht eine Erlaubnis der BaFin nach dem KAGB, die Kapital, Organisation und Personal prüft. DWS und Union Investment in Frankfurt arbeiten mit solchen Gesellschaften.

Asset Management und Finance Loop

Finance Loop bringt Fondsgesellschaften mit WealthTech-Gründern und Aufsicht bei Events in Frankfurt sowie in München, Berlin und Hamburg zusammen. Mehr zum Netzwerk steht unter Über Finance Loop.

Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk, das die institutionelle Nutzung neuer Technologien im Finanzwesen fördert, wie KI, digitale Zahlungen sowie Cloud- und Blockchain-Lösungen. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Fähigkeiten und persönliche Netzwerke in diesen Feldern aufzubauen: Investment & digitale Vermögenswerte, Zahlungsverkehr & digitales Geld, Digitale Infrastruktur & Souveränität und Risiko & Compliance.

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