Resistant AI

Resistant AI entwickelt Software zur Erkennung manipulierter Dokumente und verdächtiger Transaktionen. Das Dokumentensystem untersucht hochgeladene Dateien auf Hinweise auf Fälschungen, nachträgliche Änderungen und künstlich erzeugte Inhalte. Banken und Fintechs nutzen solche Prüfungen bei Kundenanträgen und den dazu eingereichten Unterlagen für ein Finanzgeschäft.

Resistant AI ergänzt außerdem vorhandene Systeme zur Transaktionsüberwachung um Modelle des maschinellen Lernens. Diese suchen nach Mustern, die auf Betrug oder Geldwäsche hindeuten können, und liefern Prüfungs- und Compliance-Teams Hinweise für weitere Untersuchungen. Ein Erkennungsergebnis unterstützt die Prüfung; das zuständige Team bewertet weiterhin den einzelnen Fall.

Gründer und Kunden von Resistant AI

Martin Rehak und seine Mitgründer starteten Resistant AI im Februar 2019 in Prag. Zuvor hatten sie das Sicherheits-Startup Cognitive Security 2013 an Cisco verkauft (TechCrunch, auf Englisch). 2025 sammelte das Unternehmen 25 Millionen Dollar in einer Series B ein; Investoren sind unter anderem DTCP, GV und Index Ventures, Kunden unter anderem Payoneer, Close Brothers, AXA, Bank of Valletta und Finom (Tech.eu, auf Englisch). Die Gründer sind auf maschinelles Lernen zur Erkennung von Finanzkriminalität spezialisiert (auf Englisch).

Dokumentenbetrug und generative KI

Kreditgeber und Fintechs eröffnen Konten und vergeben Kredite anhand hochgeladener Dateien. Resistant Documents prüft jede Datei auf Änderungen und auf Spuren generativer KI; Firmenunterlagen für KYB prüft Resistant AI in unter 20 Sekunden (Resistant AI, auf Englisch). Deepfake-Angriffe beim Onboarding beschreibt dieselbe Gefahr bei der Identitätsprüfung.

KI für das Transaktionsmonitoring

Resistant Transactions läuft neben einem bestehenden Monitoring-System und ersetzt es nicht (Resistant AI, auf Englisch). Als Ziele nennt das Unternehmen Finanzagenten, Überweisungsbetrug, erfundene Firmenidentitäten und komplexe Geldwäsche (Tech.eu, auf Englisch). Der Geschäftskontoanbieter Finom hat es in seine AML-Prüfung eingebaut. Finom wickelt über 4 Milliarden Euro im Jahr ab; laut seiner Leitung Risiko & Compliance spricht das Team vor jedem neuen Land mit Resistant AI (Resistant AI). Finanzagenten und Transaktionsmonitoring gegen Geldwäsche erklären beide Pflichten.

Kommende Events zu KYC, AML und Compliance

Wo sitzt Resistant AI?

In Prag, wo das Unternehmen 2019 gegründet wurde. Zu den Kunden gehören Banken und Fintechs in der EU, darunter die Bank of Valletta auf Malta.

Was erkennt Resistant AI?

Gefälschte oder KI-erzeugte Dokumente bei Kontoeröffnung und Kredit, erfundene Firmenidentitäten, Finanzagenten, Überweisungsbetrug und Geldwäsche in Zahlungsdaten. APP-Betrug erklärt die Masche.

Resistant AI und Finance Loop

Finance Loop behandelt Betrugsprävention, Geldwäscheprävention und KI gegen Finanzkriminalität im Bereich Risiko & Compliance. Compliance-Verantwortliche, Betrugsteams und Regtech-Anbieter treffen sich bei Events von Finance Loop in Frankfurt und anderen deutschen Städten.

Finance Loop ist ein Experten-Netzwerk, das die institutionelle Nutzung neuer Technologien im Finanzwesen fördert, wie KI, digitale Zahlungen sowie Cloud- und Blockchain-Lösungen. Finance Loop hilft seinen Mitgliedern, Fähigkeiten und persönliche Netzwerke in diesen Bereichen aufzubauen: Investment & digitale Vermögenswerte, Zahlungsverkehr & digitales Geld, Digitale Infrastruktur & Souveränität und Risiko & Compliance.

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